Mammografie Screening

Teil des kantonalen Mammografie-Screenings
Wir sind Teil des Screening-Programms des Kantons Basel-Stadt und zukünftig auch des Kantons Basel-Land. Frauen im Alter von 50 bis 75 Jahren erhalten im Rahmen dieses Programms alle zwei Jahre eine Einladung zur Mammografie.

Was ist eine Mammografie und wie funktioniert sie?
Die Mammographie ist eine Röntgenuntersuchung der Brust und die wichtigste bildgebende Methode zur Früherkennung von Brustkrebs.
Die Mammografie erfolgt mit speziellen Röntgengeräten, die energiearme Strahlung nutzen. Dadurch lassen sich selbst geringe Unterschiede in der Dichte und Zusammensetzung des Brustgewebes sichtbar machen. Zudem können winzige Verkalkungen (Mikrokalk) erkannt werden, die oft ein erster Hinweis auf Brustkrebs sind.
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Wann wird eine Mammografie durchgeführt?

Zur Vorsorge

Bei erhöhtem Risiko

Bei auffälligen Veränderungen

Bei vergrösserten Lymphknoten
Häufige Fragen zur Behandlung
- Zur Vorsorge: Alle zwei Jahre für Frauen ab 50 Jahren.
- Bei erhöhtem Risiko: Unabhängig vom Alter, wenn ein erhöhtes Risiko für Brustkrebs besteht (z.B. eigene Krebserkrankungen oder familiäre Vorbelastung).
- Bei auffälligen Veränderungen: Wenn ein tastbarer Knoten oder eine Verhärtung in der Brust bemerkt wird.
- Bei vergrösserten Lymphknoten: Falls in der Achselhöhle geschwollene Lymphknoten tastbar sind.
Für eine Mammografie ist keine besondere Vorbereitung erforderlich. Falls frühere Aufnahmen aus anderen Instituten vorliegen, sollten diese zur Untersuchung mitgebracht werden.
Die Mammografie dauert etwa 10 bis 20 Minuten. Dabei wird die Brust zwischen der Röntgenröhre und dem Detektor positioniert und vorsichtig komprimiert. Diese Kompression erfolgt nur so weit, dass sie für die Patientin nicht unangenehm ist. Sie ist jedoch wichtig, da eine stärkere Kompression sowohl die Bildqualität verbessert als auch die Strahlenbelastung reduziert.
In der Regel werden pro Brust zwei Aufnahmen angefertigt: eine von oben nach unten (CC-Projektion) und eine schräg von der Mitte zur Seite (MLO-Projektion). Die MLO-Projektion erfolgt meist mittels Tomosynthese – einer speziellen Technik, die eine Schichtbilddarstellung ermöglicht und somit kleine Herdbefunde besser abgrenzen kann.
Nach der Untersuchung beurteilt der Arzt die Bilder und bespricht das Ergebnis direkt mit der Patientin. Zur internen Qualitätssicherung werden alle Mammografien von zwei Radiologen unabhängig begutachtet.
Falls Unklarheiten oder Auffälligkeiten auftreten, können zusätzliche Aufnahmen erforderlich sein, beispielsweise Vergrösserungsaufnahmen zur besseren Beurteilung von Mikrokalk. In vielen Fällen ist zudem eine ergänzende Ultraschalluntersuchung (Sonografie) der Brust sinnvoll.
Die Untersuchung hat keine Auswirkungen auf Ihren weiteren Tagesablauf. Unsere Radiolog*innen verfassen den Befund und übermitteln ihn an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt, die bzw. der die Ergebnisse mit Ihnen bespricht und das weitere Vorgehen klärt.
Sollte ein auffälliger Befund vorliegen, besteht in unserem Institut die Möglichkeit, zeitnah eine Gewebeentnahme durchzuführen – entweder unter Ultraschall- oder Mammografiekontrolle. Sollten Sie den Befund oder die Bilder später selbst benötigen, können Sie uns jederzeit telefonisch oder per E-Mail kontaktieren – wir helfen Ihnen gerne weiter.
- Digitale Mammografie einschliesslich Tomosynthese (3D-Mammografie)
- Sonografie (Ultraschall)
- Mammografie-Screening
- MR-Mammografie
- Mammabiopsie einschliesslich Vakuumbiopsie (mit Ultraschall- oder Mammografiekontrolle)
Standorte für Mammografie-Untersuchungen
Fachärztinnen und Fachärzte für die Radiologie

Dr. med. Caroline Zähringer

Dr. med. Christina Amaxopoulo

Dr. med. Sabine Bucher

Dr. med. Anthony De Vere-Tyndall

Dr. med. Jochen Evers

Dr. med. Ruben Janssen

Dr. med. Sebastian Manneck

Dr. med. Alexander Stebner

Dr. med. PD David Winkel

Dr. med. Thomas Weikert







