Interventionen

Was versteht man unter einer „Intervention“?
Intervention ist ein Sammelbegriff für verschiedene minimalinvasive Eingriffe am menschlichen Körper. Dabei kann es sich um Massnahmen der Diagnostik (Krankheitserkennung) oder der Therapie (Krankheitsbehandlung) handeln. In der Radiologie können diese kleinen Eingriffe durch verschiedene Bildgebungen unterstützt werden, was die Genauigkeit erhöht, da „unter Sicht“ gearbeitet wird.
Je nach Anwendungsbereich und Anwender können unterschiedliche bildgebende Methoden zur Anwendung kommen, wie z.B. die Sonographie, die Durchleuchtung (Fluoroskopie) oder die Computertomographie.

Periradikuläre Therapie (PRT)
Häufig ist die Diagnostik bereits durch die klinische Untersuchung und eine Bildgebung, klassischerweise die MRI, weitgehend abgeschlossen und die Schmerzursache ist bekannt. Dann gilt es, gezielt den Schmerzfocus zu therapieren.
Nach einer lokalen Betäubung wird ein Medikamentengemisch mithilfe einer feinen Nadel direkt an die betroffene Nervenwurzel injiziert. Dieses Gemisch besteht aus einem Lokalanästhetikum, Kortison und einem jodhaltigen Kontrastmittel, um Schmerzen zu lindern und Entzündungen zu reduzieren. Im Zentrum für Bilddiagnostik wird die PRT speziell für die Nervenwurzeln der Lenden- und Halswirbelsäule angeboten.
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Interventionsverfahren in unserem Institut

Facettengelenksinfiltration

Infiltration der Sakroiliakalgelenke (SIG)

Gelenkpunktionen, Weichteilpunktionen und -infiltrationen
Häufige Fragen zur Behandlung
Intervention ist ein Sammelbegriff für verschiedene minimalinvasive Eingriffe am menschlichen Körper. Dabei kann es sich um Massnahmen der Diagnostik (Krankheitserkennung) oder der Therapie (Krankheitsbehandlung) handeln. In der Radiologie können diese kleinen Eingriffe durch verschiedene Bildgebungen unterstützt werden, was die Genauigkeit erhöht, da „unter Sicht“ gearbeitet wird. Je nach Anwendungsbereich und Anwender können unterschiedliche bildgebende Methoden zur Anwendung kommen, wie z.B. die Sonographie, die Durchleuchtung (Fluoroskopie) oder die Computertomographie.
Die PRT kann zu verschiedenen Zwecken angewendet werden. Zunächst zum Zwecke der Diagnostik, d.h. zur Lokalisations- und Ursachenbestimmung eines Schmerzfokus, wie z.B. einer gereizten Nervenwurzel. Werden die Beschwerden nach der Infiltration besser, dann wurde der Schmerzfocus gefunden und bereits therapiert. ¨
Häufig ist die Diagnostik bereits durch die klinische Untersuchung und eine Bildgebung, klassischerweise die MRI, weitgehend abgeschlossen und die Schmerzursache ist bekannt. Dann gilt es, gezielt den Schmerzfocus zu therapieren. Nach einer lokalen Betäubung wird ein Medikamentengemisch mithilfe einer feinen Nadel direkt an die betroffene Nervenwurzel injiziert. Dieses Gemisch besteht aus einem Lokalanästhetikum, Kortison und einem jodhaltigen Kontrastmittel, um Schmerzen zu lindern und Entzündungen zu reduzieren. Im Zentrum für Bilddiagnostik wird die PRT speziell für die Nervenwurzeln der Lenden- und Brustwirbelsäule angeboten.
Verschleisserscheinungen der kleinen Wirbelgelenke (Facettengelenke) sind eine häufige Ursache für Schmerzen im unteren Rückenbereich. Unter Bildkontrolle wird in der Computertomographie wird ein Medikamentengemisch aus lokalem Betäubungsmittel, Glucocorticoid und iodhaltigem Kontrastmittel mithilfe einer feinen Nadel präzise an und um das betroffene Gelenk injiziert.
Die SIG können durch Verschleiss (Arthrose) oder auch durch Entzündungen (Sakroiliitis) Beschwerden verursachen. Analog zum oben geschilderten Vorgehen können auch hier die Gelenkspalte bildgebend in der Computertomographie detektiert und infiltriert werden.
Beispiele sind:
- Sonographisch gesteuerte Gelenkpunktion zur Aspiration von Erguss und/oder Infiltration zur Entzündungshemmung und Schmerztherapie
- Infiltration schmerzhafter Schleimbeutel (Bursitis)
- Behandlung von Sehnenansatzverkalkungen (Tendinosis calcarea)
- Entlastung von Flüssikeitskollektionen wie Hämatomen oder Seromen
- CT- gesteuerte Behandlung des „ischiofemoralen Impingements“
- Infiltration peripherer Nerven
Standorte für Interventionen
Die beschriebenen Verfahren werden in unseren Standorten Basel und Rheinfelden angeboten
Fachärztinnen und Fachärzte für die Radiologie

Dr. med. Caroline Zähringer

Dr. med. Christina Amaxopoulo

Dr. med. Sabine Bucher

Dr. med. Anthony De Vere-Tyndall

Dr. med. Jochen Evers

Dr. med. Ruben Janssen

Dr. med. Sebastian Manneck

Dr. med. Alexander Stebner

Dr. med. PD David Winkel

Dr. med. Thomas Weikert


