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Computer­tomografie (CT)

Die Computer­tomografie (CT) ist ein bildgebendes Verfahren, mit dem Ärztinnen und Ärzte detaillierte Bilder vom Inneren des Körpers erstellen können.
CT im Einsatz

Was ist eine Computer­tomografie?

Bei der Computer­tomografie werden Röntgen­strahlen eingesetzt, um die zu beurteilenden Körperregionen in dünnen Schichten darzustellen. Diese Schichtbilder können auch zu dreidimensionalen Aufnahmen rekonstruiert werden. CT eignet sich besonders gut zur Beurteilung von Bauchorganen, der Lunge, dem Gehirn sowie von Knochen, Gelenken und Gefässen.
Befundung durch den Arzt

Einsatz von Kontrast­mitteln

Kontrastmittel helfen, Organe, Gewebestrukturen oder Gefäße auf radio­logischen Bildern differenzierter zu beurteilen. Die Kontrast­mittel grenzen besonders Gewebe mit geringen Dichte­unterschieden besser gegeneinander ab und machen sie besser sichtbar. Ärzte und Ärztinnen können so eine genauere Diagnose stellen. Je nach Verfahren und zu untersuchender Körper­region unterscheiden sich die Kontrast­mittel in ihrer Zusammensetzung und Wirkweise. Für CT-Aufnahmen kommen häufig jodhaltige Kontrastmittel zum Einsatz.

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Wer kann ein CT durchführen lassen?

CT bei Schwangeren

Es konnte nie nachgewiesen werden, dass die bei einer normalen CT-Untersuchung verwendete Strahlung einem ungeborenen Kind schadet. Wenn jedoch der Bauchbereich untersucht wird, besteht möglicherweise ein geringes Risiko.

CT bei Klaustrophobie

Auch Personen mit Platzangst können gut mit einem CT-Gerät untersucht werden. Denn das Gerät ist keine Röhre, sondern ein Ring, der lediglich die zu untersuchende Körperregion umgibt. Zudem hat der Ring einen grosszügigen Durchmesser von 70 cm.

CT bei chronisch Kranken

Ein CT wird in der Regel nicht als erste Wahl bei chronischen Erkrankungen verwendet, da die Strahlendosis relativ hoch ist. In vielen Fällen wird zuerst ein MRT-Untersuchung bevorzugt, da hier die Strahlenbelastung geringer ist.

    Kopf

    • Abklärung akuter Kopfschmerzen, Bewusstseinsstörungen, Verdacht auf Schlaganfall (Blutung/Infarkt)
    • Nachweis von Verletzungen (z. B. nach Unfall)  Tumoren, Entzündungen
    • Beurteilung von Hirndruck

    Herz

    Untersuchung von Herzkranzgefässe auf Engstellen und Verkalkungen (Koronarstenosen / Koronarskleros).

    Thorax

    Beurteilung resp. Ausschluss von Tumoren, Lungenembolien oder entzündlichen Erkrankungen der Lunge und Bronchien, insbesondere chronische Verlaufsformen.

    Abdomen

    Die CT des Abdomens ist das etablierte Verfahren zur Diagnostik des Bauchraums, um krankhafte Veränderungen an Leber, Milz, Nieren, Pankreas (Bauchspeicheldrüse), Aorta (Bauchschlagader) und Lymphknoten sichtbar zu machen.

    Bein

    • Bestimmung von Knochenbrüche nach Unfall
    • Kontrolle von Operationenverläufen,  Knochenheilung und Implantaten
    • Darstellung von Knochentumore, Metastasen oder Infektionen
    • Beurteilung von Arthrose oder Fehlstellungen der Gelenke oder Gefässdiagnostik mit CT-Angiographie bei Verdacht auf Durchblutungsstörungen oder Thrombosen

    Arm

    Im Arm-CT werden Knochenbrüche nach Unfall bestimmt. Es können nach Operationen Knochenheilung und Implantate kontrolliert werden. Knochentumore, Metastasen oder Infektionen dargestellt werden. Beurteilung von Arthrose oder Fehlstellungen der Gelenke oder Gefässdiagnostik mit CT-Angiographie bei Verdacht auf Durchblutungsstörungen oder Thrombosen.

    CT – Untersuchungen

    Die Computertomographie, kurz CT, ist ein Röntgenverfahren, mit dem der menschliche Körper in Querschnittbildern (Schnittbildverfahren) dargestellt wird. In CT-Aufnahmen werden auch Weichteilgewebe mit geringen Kontrastunterschieden detailliert erfasst.

    Schnelle Termine

    Befunde innerhalb 24 h

    Modernste Technik

    Häufige Fragen zur Computer­tomografie

    Was sind Kontrastmittel?

    Kontrastmittel sind Substanzen, die bei bildgebenden Verfahren wie CT oder MRI eingesetzt werden, um benachbarte Strukturen optisch voneinander abzugrenzen. Sie helfen dabei diese deutlicher darzustellen und ermöglichen so die Diagnosestellung.

    Wie wird ein Kontrastmittel verabreicht?

    Das Kontrastmittel wird in der Regel über eine Spritze verabreicht und entfaltet. Die meisten Menschen vertragen Kontrastmittel sehr gut. In seltenen Fällen kann es zu Kontrastmittelreaktionen kommen, weshalb wir vor jeder Untersuchung genau prüfen, ob der Einsatz bei Ihnen möglich ist.

    Wie wird ein Kontrastmittel verabreicht?

    Bitte informieren Sie uns vorab, wenn Sie:

    • Medikamente mit dem Wirkstoff Metformin (z. B. zur Behandlung von Diabetes) einnehmen.
    • an einer Nierenfunktionsstörung leiden.
    • bereits auf Kontrastmittel allergisch reagiert haben.

    Unser medizinisches Team klärt vorab alle relevanten Fragen, um Ihre Sicherheit zu gewährleisten.

    Wie belastend ist die Strahlung?

    Die Strahlenbelastung bei modernen bildgebenden Verfahren ist durch den Einsatz moderner Technologie und Sicherheitsmassnahmen minimal und in der Regel unbedenklich. Wir reduzieren die Strahlenmenge so weit wie möglich, indem wir:

    • hochmoderne Geräte einsetzen.
    • die Einstellungen individuell an Sie anpassen.
    • und die Aufnahmezeiten so kurz wie möglich halten.

    Dank dieser Massnahmen liegt die Strahlendosis deutlich unter den zulässigen Grenzwerten, die vom Bundesamt für Gesundheit festgelegt wurden. Wenn Sie dennoch Bedenken haben, sprechen Sie uns gerne darauf an. Wir erklären Ihnen die Risiken und Nutzen im Detail.

    Strahle ich nach der Gabe von Kontrastmittel?

    Nein, nach der Gabe eines Kontrastmittels strahlen Sie nicht. Kontrastmittel, die bei CT- oder MR-Untersuchungen verwendet werden, enthalten keine radioaktiven Substanzen.

    Ist eine CT-Untersuchung auch mit Platzangst möglich?

    Ja, eine CT-Untersuchung ist auch für Personen mit Platzangst in der Regel gut durchführbar. Im Gegensatz zu einer MRI-Untersuchung ist das CT-Gerät keine geschlossene Röhre, sondern ein offener Ring, der nur die zu untersuchende Körperregion umgibt. Der Ring hat einen grosszügigen Durchmesser, wodurch sich viele Menschen weniger eingeengt fühlen.

    Falls Sie dennoch Bedenken haben, sprechen Sie uns gerne vor der Untersuchung darauf an. Wir nehmen uns Zeit, Ihnen den Ablauf genau zu erklären, und bieten bei Bedarf auch Medikamente zur Beruhigung an.

    Gibt es Risiken bei der Untersuchung?

    Die CT-Untersuchung ist in der Regel sehr sicher. Zwar wird dabei eine geringe Menge an Röntgenstrahlen eingesetzt, jedoch arbeiten moderne Geräte mit einer niedrigen Strahlendosis. Der Nutzen der Untersuchung überwiegt das geringe Risiko. Falls ein Kontrastmittel verwendet wird, kann es in seltenen Fällen zu allergischen Reaktionen kommen. Bei Patienten mit Nierenproblemen wird die Nierenfunktion vor der Gabe des Kontrastmittels überprüft, um Komplikationen zu vermeiden.

    Was muss ich vor der Untersuchung beachten?

    Für die meisten CT-Untersuchungen sind keine besonderen Vorbereitungen notwendig. Sie können Ihre Medikamente wie gewohnt einnehmen, sofern Ihnen nichts anderes mitgeteilt wurde.

    Metallteile können die Bildqualität beeinträchtigen. Daher bitten wir Sie, Schmuck oder Piercings im Untersuchungsbereich vor der Untersuchung zu entfernen. Falls Sie ein Implantat haben, informieren Sie uns bitte ebenfalls, damit wir dies bei der Untersuchung berücksichtigen können.

    Wenn Sie schwanger sind oder eine Schwangerschaft nicht ausschliessen können, informieren Sie uns bitte unbedingt vor der Untersuchung.

    Falls Sie Fragen zu der Untersuchung haben, zögern Sie bitte nicht, unser Personal anzusprechen. Wir helfen Ihnen gerne weiter, um sicherzustellen, dass Sie optimal vorbereitet sind.

    Was muss ich während der Untersuchung beachten?

    Bei manchen Aufnahmen wird ein Kontrastmittel verwendet, das über eine Vene verabreicht wird. Sollte dies bei Ihnen notwendig sein, wird unser Fachpersonal Sie vorab informieren und alles genau erklären.

    Je nach Art der Untersuchung bitten wir Sie, die betroffene Körperregion in der Kabine freizumachen. Auf Wunsch stellen wir Ihnen gerne Einwegkleidung zur Verfügung. Anschliessend erläutert unser Fachpersonal den Ablauf der Untersuchung und hilft Ihnen, die optimale Position einzunehmen.

    Während der Untersuchung liegen Sie auf einem beweglichen Untersuchungstisch, der durch den ringförmigen Computertomografen geschoben wird. Während der Aufnahmen, die 5 bis 20 Sekunden dauern, bewegt sich der Tisch leicht, um die benötigten Bilder zu erstellen. In dieser Zeit ist es wichtig, dass Sie ruhig liegen bleiben. Bei Untersuchungen des des Thorax oder des Abdomens bekommen Sie Atemkommandos, um die Aufnahmen bestmöglich zu akquirieren. Wir sind während der gesamten Untersuchung über eine Sprechanlage mit Ihnen in Kontakt.

    Wie lange dauert eine Untersuchung?

    Die gesamte Untersuchung dauert in der Regel 5-15 Minuten.

    Was muss ich nach der Untersuchung beachten?

    Manchmal kann die Anwendung von Kontrastmittel vorübergehende Empfindungen wie Wärme, Mundtrockenheit oder ein Gefühl des Harndrangs hervorrufen. Diese Nebenwirkungen sind in der Regel unbedenklich und klingen schnell ab. In den meisten Fällen gibt es keine Einschränkungen für Ihren weiteren Tagesablauf. Falls Ihnen Medikamente verabreicht werden, die Ihre Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen könnten, informieren wir Sie selbstverständlich im Vorfeld.

    Die aufgenommenen Bilder werden gleich nach der Untersuchung von unserem Radiolgenteam ausgewertet. Anschliessend erstellen wir einen ausführlichen Befund, der an Ihre behandelnde Ärztin oder Ihren behandelnden Arzt geschickt wird. Ihre Ärztin oder Ihr Arzt wird das Ergebnis mit Ihnen besprechen und das weitere Vorgehen erläutern. Sollten Sie den Befund oder die Bilder später selbst benötigen, können Sie uns jederzeit telefonisch oder per E-Mail kontaktieren – wir helfen Ihnen gerne weiter.

    Standorte für CT-Untersuchungen

    Wir verfügen sowohl in Basel als auch in Rheinfelden über ein CT.

    Basel

    Centralbahnstrasse 4
    4051 Basel
    T 061 281 69 69

    Rheinfelden

    Kaiserstrasse 5-7
    4310 Rheinfelden
    T 061 281 69 69

    Fachärztinnen und Fachärzte für die Radiologie

    Ärztliche Leiterin

    Dr. med. Caroline Zähringer

    Fachärztin Radiologie

    Dr. med. Christina Amaxopoulo

    Fachärztin Radiologie

    Dr. med. Sabine Bucher

    Facharzt Radiologie und Neuroradiologie

    Dr. med. Anthony De Vere-Tyndall

    Facharzt Radiologie

    Dr. med. Jochen Evers

    Facharzt Radiologie

    Dr. med. Ruben Janssen

    Facharzt Radiologie

    Dr. med. Sebastian Manneck

    Facharzt Radiologie und Neuroradiologie

    Dr. med. Alexander Stebner

    Facharzt Radiologie

    Dr. med. PD David Winkel

    Facharzt Radiologie

    Dr. med. Thomas Weikert

    Facharzt Radiologie

    Dr. med. Michal Zacik