Eigenbluttherapie (ACP)

Was ist die Eigenbluttherapie – ACP?
(A – autolog = körpereigen, C – conditioniert = aufbereitet, P – Plasma = flüssiger Bestandteil des Blutes)
Die im menschlichen Blut enthaltenen Wachstumsfaktoren spielen eine entscheidende Rolle bei der Förderung von Selbstheilungs- und Regenerationsprozessen. Die Eigenbluttherapie nutzt diese natürlichen Mechanismen, um Schmerzen zu lindern und die Beweglichkeit zu verbessern.

Schonende Therapie mit körpereigenem Plasma
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Welche Anwendungsbereiche hat die Eigenbluttherapie?

Schädigung des Gelenkknorpels / Arthrose
Arthrose bezeichnet den Abnutzungsprozess des Gelenkknorpels, der in vier Schweregrade unterteilt wird, je nach Ausmass der Schädigung. Bei einer Arthrose treten häufig Symptome wie morgendliche Gelenksteifigkeit, Anlaufschmerzen oder allgemeine Gelenkschmerzen auf. Es hat sich gezeigt, dass die Eigenbluttherapie besonders bei Arthrose der leichten bis mittelschweren Arthrose (Grade I-III) wirksam ist.
Diese Therapie wird bei Knorpelschädigungen und Arthrose in grossen (insbesondere Knie/Hüfte) und kleinen Gelenken, einschliesslich der Wirbelgelenke, eingesetzt.

Sehnen, Muskel und Bandverletzungen
Bei akuten Verletzungen von Seitenbändern an Sprunggelenk und Knie zeigt die sich ACP- Therapie effektiv, u.a. durch eine verkürzte Wiederaufnahme der sportlichen Betätigung. Übermässige Belastungen oder Fehlbelastungen an Sehnen und Bändern führen oft zu anhaltenden Reizzuständen, Teilrissen oder auch kompletten Rissen. In solchen Fällen unterstützt die Eigenbluttherapie den Heilungsprozess positiv, indem sie die Regeneration fördert und Entzündungen reduziert. Anwendungsgebiete sind z.B. die Achillodynie, das Patellaspitzen-syndrom, die Plantarfasziitis und schmerzhafte Sehnenansätze am äusseren Knochenvorsprung des Oberschenkelknochens.
Die Eigenbluttherapie wird zudem zur postoperativen Förderung des Heilungsprozesses nach z.B. Kreuzband- oder Rotatorenmanschettenverletzungen eingesetzt. Die Eigenbluttherapie kann bei frischen Muskelverletzungen unterstützend eingesetzt werden.
Häufige Fragen zur Behandlung
Nach der Entnahme einer geringen Blutmenge aus der Armvene wird dieses in einer Zentrifuge in seine Hauptbestandteile getrennt. Dabei wird das Plasma gewonnen, in dem die reich an körpereigenen Wachstumsfaktoren und entzündungshemmenden Substanzen enthalten sind. Die Blutplättchen sind um das ca. vier- bis fünffache konzentrierter als im Vollblut.
Anschliessend werden diese aufbereiteten Blutbestandteile unter sterilen Bedingungen gezielt in das betroffene Gelenk injiziert.
Grundsätzlich ist die ACP- Therapie ein sehr nebenwirkungsarmes Verfahren, da es sich um einen körpereigenen Stoff handelt. Je nach Ort und Zugang zum Behandlungsgebiet bestehen die bei jeder Punktion vorhandenen Risiken wie z.B. Infektion und Blutung.
Bei der wiederholten Anwendung von sogenanntem leukozytenreichen ACP (mit Beimenung von weissen Blutkörperchen) bei Muskelrissen wurden eine verstärkte Narbenbildung und teilweise Verkalkungen beobachtet.
Sie sollten vor der Behandlung ausreichend Wasser trinken. Je nach Anwendungsgebiet empfiehlt es sich, die Injektionen mehrmals in wöchentlichem Abstand durchzuführen. Da der Heilungsverlauf jedoch von Person zu Person unterschiedlich ist, können auch weniger Injektionen bereits die gewünschten Heilungsprozesse anregen.
Standorte für die Eigenbluttherapie
Fachärztinnen und Fachärzte für die Radiologie

Dr. med. Caroline Zähringer

Dr. med. Christina Amaxopoulo

Dr. med. Sabine Bucher

Dr. med. Anthony De Vere-Tyndall

Dr. med. Jochen Evers

Dr. med. Ruben Janssen

Dr. med. Sebastian Manneck

Dr. med. Alexander Stebner

Dr. med. PD David Winkel

Dr. med. Thomas Weikert


